PräGe – Ein Konzept für die Prävention von häuslicher Gewalt!
von Steffen Prepens (Kommentare: 0)
Häusliche Gewalt bedeutet die Verletzung der physischen und psychischen Integrität innerhalb der Familie und in Partnerschaften. Die Folgen können für Betroffene sehr belastend sein und wirken sich oft langfristig auf das Zusammenleben und die persönliche Entwicklung aus.
Kinder und Jugendliche, die Gewalt erleben oder beobachten, übernehmen häufig Verhaltensmuster. Gewalt kann dann als Ventil oder vermeintlicher Lösungsversuch für Konfliktsituationen angesehen werden. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig für einen respektvollen und gewaltfreien Umgang miteinander zu sensibilisieren.
Genau hier setzt das Projekt PräGe (Prävention von häuslicher Gewalt) an. Junge Menschen müssen in einer Lebensphase erreicht werden, in der sie erste Beziehungen eingehen und ihre Rolle als Mann und Frau in der Gesellschaft entwickeln. Ziel ist es, über Gewaltformen aufzuklären, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Bedeutung von Respekt, Gleichberechtigung und gegenseitiger Wertschätzung zu vermitteln.
Das Projekt fand unter der Leitung des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Würzburg am Mittwoch, 17. Juni 2026, an der Staatliche Wirtschaftsschule Kitzingen statt. Der Workshop wurde in zwei Schulstunden durchgeführt. Das zugrundeliegende Konzept wurde vom SKF Landesverband Bayern speziell als Workshop für Schulen entwickelt.
Prävention setzt immer auf frühzeitige Information und Unterstützung. Durch Aufklärung und offene Gespräche können junge Menschen gestärkt werden, Konflikte gewaltfrei zu lösen und gesunde Beziehungen zu gestalten.
König Anja, Präventionsbeauftragte