„Flashback“

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ein Präventionsprogramm gegen Cannabis und Legal Highs

Am 23.10.2019 wurde an der Staatlichen Wirtschaftsschule zum ersten Mal das Präventionsprojekt „Flashback“ zum Thema Drogen in der 8. Klasse durchgeführt. Angesichts steigender Fallzahlen, Ergebnisse neuester Forschungen zur Gehirnentwicklung im Jugendalter sowie Diskussionen um die Legalisierung von Cannabis wird deutlich, dass dringend mehr Präventions- und Aufklärungsarbeit geleistet werden muss. Die Schule als Ort der Wissensvermittlung und Treffpunkt der Zielgruppe, bietet dazu einen geeigneten Rahmen. In 4 Klassenzimmern konnten sich die Schülerinnen und Schüler anhand von 4 Stationen interaktiv speziell über Cannabis und Legal Highs informieren. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf den eigenen Risiko- und Schutzfaktoren, diese wurden näher beleuchtet und somit der Fokus auf eigene Stärken und Resilienz gelegt. Begleitung und Durchführung des Projekts erfolgte durch ein multiprofessionelles Team bestehend aus Kollegen der örtlichen Polizei und Kooperationspartnern aus der Suchtprävention, dem Gesundheitsamt Kitzingen. Viele Jugendliche unterschätzen, dass durch langjährigen Cannabiskonsum die Neigung zu depressiven Episoden verstärkt wird und auch psychische Veränderungen der Konsumenten zu beobachten sind. Auch organische oder psychosoziale Folgen sind zu beobachten, ausgelöst z. B. durch häufige Fehltage in der Schule, früheren Schulabbruch oder ähnliches. Bei Legal Highs, den neueren chemischen Substanzen, gelten jedoch komplett andere Wirkungsweisen. Sie machen schnell abhängig, lassen sich kaum dosieren, sind rein chemischer Herkunft und haben massive gesundheitliche Schäden zur Folge, die nicht selten tödlich enden – und das bei oftmals legalem Status!

König Anja, Präventionsbeauftragte

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